Meine Erfahrungen als Dating-Entrepreneur: RIP Piña Colada

Nach fast zwei Jahren Matchmaking im Namen von Piña Colada habe ich beschlossen, die Gruppendinnerdates nicht mehr auszurichten.

Piña Colada war ein großartiges Experiment, das einige hundert Singles in der San Francisco Bay Area zusammengebracht und mir viel über Entrepreneurship und mich selbst gezeigt hat. Leider konnte ich das Konzept nicht in ein finanziell interessantes Business verwandeln und ich musste mir eingestehen, dass ich mich langfristig einfach nicht in der Dating-Branche sah .

Deshalb habe ich eine spannende Stelle bei Course Hero angenommen. Unsere Mission ist, jedem Studenten zu helfen, zuversichtlich und vorbereitet zu graduieren. Die Unternehmenskultur sagt mir zu und ermöglicht es mir, meinen Unternehmergeist zu bewahren.

In diesem Medium-Beitrag habe ich einige Erkenntnisse aus meiner Piña Colada-Zeit dokumentiert.

Jetzt bei der Green Card Lotterie 2021 mitmachen!

Es ist wieder so weit: Bis zum 5. November könnt Ihr bei der Diversity Lottery mitmachen.
Jeder mit einem qualifizierten Schulabschluss oder mindestens zweijähriger Berufserfahrung kann sich auf eine Green Card bewerben. Dazu muss man nur hier seine Kontaktinformationen angeben und ein Foto hochladen. Wichtig ist, am Ende des Prozesses seine Nummer zu speichern (am Besten online, digital und offline – sicher ist sicher), die man Anfang Mai des Folgejahres benötigt, um zu schauen, ob man zu den glücklichen Gewinnern zählt. Die Bewerbung dauert ca. fünf Minuten. Andere Wege, an ein Arbeitsvisum für die USA zu gelangen, findet Ihr hier.
Photo by Glauco Zuccaccia.

Podcast: kristinakatikalifornia Folge 28: Servus, Clara Blume von Open Austria

Wir sind heute im Galvanize Co-Working Space, in dem Kristina vor ein paar Jahren an einem ihrer Startups gebastelt hat. Hier befindet sich auch das Büro von Open Austria. Wir haben heute Clara Blume, die Stellvertretende Direktorin und Leiterin Kunst & Wissenschaft bei Open Austria, zu Gast. Clara ist nebenberuflich Künstlerin, Musikerin und Komponistin, hat mit ihren Brüdern den Singer Songwriter Circus gegründet und an den Unis in Wien und Madrid studiert. Als Claras Mann ein Angebot in Berkeley bekommen hat, war sie direkt dabei, weil sie die USA schon lange anziehend fand. 

Open Austria wurde vor drei Jahren im Silicon Valley als Österreichisches Konsulat und Innovationbüro gegründet. Open Austria arbeitet eng mit Ars Electronica aus Linz zusammen. Clara findet das Startup Artivive spannend, das gerade eine Residence in Berkeley macht und analoge mit digitaler Kunst verbindet und mit Augmented Reality erlebbar macht. Meaow Wolf in Santa Fe macht Kunst erlebbar – für Kristina ein Ort, der sie an Burning Man erinnert. Laut Clara eine Mischung aus Escape Room und Alice im Wunderland. Das Flesh-and-Sand-Erlebnis macht per Virtual Reality die Erfahrung eines Flüchtlings an der US-Mexikanischen Grenze erlebbar. Chained ist ein virtuelles Erlebnis gepaart mit Theater. Das Museum of Icecream finden wir drei allerdings zu oberflächlich, da dessen Zweck einzig der Selbstdarstellung auf Instagram dient.  

Open Austria schätzt, dass circa 3.000 Österreicher in der San Francisco Bay Area leben. Sie treffen sich gemischt mit anderen Europäern – vor allem den Deutschen – bei den jährlichen Sommer- und Winterfesten. Open Austria versteht sich als Anlaufstelle für österreichische Gründer und andere Auswanderer. Clara ist sich bewusst, dass es schwierig ist, über den großen Teich zu kommen, dass es Visa und anderen Hürden zu überwinden gilt und sich jeder hier erst einmal seinen Platz im kompetitiven Umfeld suchen muss. 

Wir haben mit Clara über ihren facettenreichen Alltag, Regulierung der Techindustrie und neue Technologien im Bereich Kunst und Wissenschaft gesprochen. 

Hier geht’s zur Folge:

iTunes

Spotify

Wie immer freuen wir uns über deinen Kommentar und eine 5-Sterne-Bewertung! 🙂