Sacar el carné de conducir

Es fácil sentirse como si tuviera 18 años en California: Puedes sacarte la licencia de conducir. El carné también te sirve como carné de identidad.

Nunca he tenido un coche, pero he usado servicios de coches compartidos en Hamburgo y Berlín. También en San Francisco hay coches colectivos (Lyft, Uber) y varias aplicaciones de entregas (Postmates, Instacart). Por eso, puedes sobrevivir sin tener coche propio. Pero la libertad comienzo en la autopista 1 hasta Tomales Bay o Big Sur. Si no quieres problemas con la policía o el seguro de coches después de un accidente, necesitas la licencia de conducir de aquí.

Mi amiga Kellie me prestó su coche para aprender a conducir y juntos hemos hecho una entrevista en su coche para la televisión de Berlín. Poco después me registré en el Departamento de Vehículos Motorizados (DMV) para hacer el examen escrito.

No tenía que hacer clases prácticas para la prueba. Solo estudié con algunas apps las preguntas típicas:

When a driver’s cell phone rings and they DON’T have a hands-free device, they should.

  1. A) Only answer if the call is an emergency
  2. B) Answer if traffic is flowing smoothly, they are in the right lane and driving under 35 miles per hour
  3. C) Never answer

Atención: Registrarte online con el DMV para una cita y trae todos los documentos. La licencia te cuesta solamente $36.

Haces el examen escrito con un ordenador y puedes omitir tres preguntas o responder mal seis preguntas. Solo he leído el libro del DMV superficialmente y he practicado un poquito con las apps, pero pasé el examen sin problemas.

Después del examen, puedes registrarte para el examen práctico. Normalmente hay citas 6-8 semanas después. Puedes pedir prestado un coche de un amigo o de una tienda de alquiler de coches.

La prueba comienza con los gestos manuales de dirección. También tienes que conocer los botones importantes (los limpiaparabrisas y las luces de advertencia de flash).

El examinador Nick me pidió que condujera al lado de una línea blanca en el parking del DMV pero no tenía que aparcar el coche. Con Nick condujé en el barrio durante diez minutos. El marcó todos mis errores en un papel (puedes hacer 15 errores minúsculos). ¡Al final, aprobé!

Después de tres semanas he tenido mi licencia de conducir.

Datos (para California):

Para estudiar:

Donando

El sistema social en los Estados Unidos no es como en Europa. La responsabilidad del gobierno está limitada y la gente pagan menos impuestos. El sistema social depende del soporte de organizaciones sin ánimo de lucro. Estas organizaciones dependen de donaciones y voluntarios. Si donas a una organización sin ánimo de lucro registrada (501c3) puedes declarar tu donación y deducirla de tus impuestos. Busca los registros oficiales aquí.

Hay maneras diferentes de donar dinero. En California los maratones o las carreras de bicicletas son muy populares. Por ejemplo hay una carrera contra el SIDA desde San Francisco a Los Ángeles. También, puedes ser voluntario y encontrar algunas organizaciones en tu ciudad o cuando viajas con Airbnb Experiencias Sociales. Los ingresos de las experiencias van completamente a las organizaciones sin ánimo de lucro. En noviembre celebramos Movember aquí: los hombres dejan crecer sus barbas para llamar la atención sobre el cáncer de próstata y recaudar donaciones. Antes de navidad la policía y los bomberos colaboran con compañías locales para recoger comida o juguetes para las familias pobres de la región.

Aquí hay una lista de algunas organizaciones sin ánimo de lucro que he apoyado en los últimos años:

Podcast: kristinakatikalifornia Folge 22: Fundraising aka. “Money Makes the World Go Round”

Heute geht’s ums Fundraising. Kati bootstrapped ihr Startup Piña Colada – finanziert es also mit eigenen Mitteln und bestreitet ihren Lebensunterhalt nebenbei als Beraterin. Kristina hat einen Kredit bei Freunden und Familie aufgenommen. Ihren ersten Pitch hatte sie mit ihrer Mitgründerin Rae beim berühmten Startup-Inkubator YCombinator. Die beiden haben dabei viel gelernt und gutes Feedback bekommen, mit dem sie Artifact weiterentwickeln.

Da San Francisco und das Silicon Valley eine der teuersten Orte der Welt ist, entscheiden sich viele Gründer hier fürs klassische Fundraising bei Investoren. Gelingt es ihnen nicht, müssen sie ihre Idee begraben und sich einen Job als Angestellte suchen. Vielleicht lernen sie im Büro dann einen potenziellen Mitgründer kennen und können am Feierabend an ihrer eigenen Idee basteln.

Eine andere Möglichkeit ist sich bei einem Accelerator-Programm wie YCombinator, 500 Startups oder dem German Accelerator für die Unternehmensexpansion in die USA zu bewerben. Die Stimmung im Valley ist weiterhin gut: Das Geld ist da!

Wir haben diese Folge im Co-Working-Space für Frauen, The Wing, aufgenommen. Im Hintergrund hörst du deshalb viele emsige Kolleginnen bei der Arbeit.

Hier geht’s zur Folge:

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Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann hör doch auch in Folge 6 Schon Gekündigt? Gründen vs Angestelltenverhältnis rein.

Links:

Los Angeles – der neue Tech-Hub in Kalifornien, der es mit dem Silicon Valley locker aufnehmen kann!

Simone Lis, Gründerin von Matchlabn, hilft deutschen Managern bei der Digitalen Transformation, indem sie diese mit aufstrebenden Startup-Gründern in Kalifornien verbindet. Durch ihre Arbeit als Startup-Matchmakerin hat sie über die Jahre exklusive Kontakte und Einblicke in die weltweit größten Startup-Ökosysteme der Welt gesammelt und teilt diese mit ihren Kunden – und uns in diesem Gastbeitrag.   

“L.A. – auf keinen Fall!” Als ich vor sieben Jahren nach Kalifornien ausgewandert bin, hatte ich mich erst für L.A. anstelle von San Francisco entschieden. Zum damaligen Zeitpunkt ohne Uber, Lyft und Bird Scooters ein Fehler! Als Deutsche liebe ich es zu laufen, mein Fahrrad und vor allem öffentliche Verkehrsmittel anstelle meines Autos zu nutzen. Zudem wollte ich Startup-Gründer und nicht Jungschauspieler treffen. Was mich damals aber am meisten gestört hat war, dass ich das “Stadtzentrum” nicht gefunden habe. Kurzerhand hatte ich daher damas beschlossen, diese Stadt zu verlassen und mich für San Francisco als meine neue Wahlheimat entschieden.

L.A. – eine ganz besondere Stadt! Als mein Mann eine neue berufliche Herausforderung in L.A. vor über drei Jahren angenommen hat, habe ich der Stadt eine zweite Chance gegeben und es bis heute nicht bereut. Das Zentrum habe ich zwar bis heute nicht gefunden, aber mittlerweile habe ich verstanden, dass es das Zentrum einfach nicht gibt. Vielmehr setzt sich L.A. aus vielen einzelnen Stadtteilen zusammen, die sich alle sehr stark voneinander unterscheiden und oftmals mehr als zwei Stunden voneinander entfernt liegen. Mein Corporate Innovation Lab habe ich in Silicon Beach gegründet, da hier die lokale Tech-Szene ihren Ursprung hat. Mittlerweile hat sich diese rasend schnell über die ganzen Stadt verteilt und neue Hubs wie beispielsweise Playa Vista oder Downtown sind entstanden.

L.A. – das neue Silicon Valley? Viele meiner deutschen Kunden denken sofort ans Silicon Valley, wenn sie das Wort Innovation und Kalifornien hören. L.A. gilt in der Tech-Szene derzeit noch als Geheimtipp, aber schon jetzt lässt sich das extreme Potenzial dieser Stadt erkennen. Vor allem für Unternehmen aus der Media oder Consumer-Branche wie etwa Food, Fashion, Beauty oder Wellness sowie für Marketers ist das Startup-Ökosystem extrem spannend. Hier fünf Besonderheiten der Stadt:

  1. L.A. ist nach New York die zweitgrößte Stadt in den USA und zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt an Einwohnern aus. Zudem zieht es mehr und mehr Tech-Talente aus dem Silicon Valley in den Süden. Dort vermischen sie sich mit Hollywood-Kreativen und das Ergebnis sind neue Startup-Ideen vor allem in den Bereichen Content, Commerce und Communication.
  2. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Gründer an Content-Ideen für Plattformen wie etwa Mobile oder Virtual Reality arbeiten. Wer nach L.A. zu Besuch kommt, der sollte sich unbedingt vorab ein Ticket bei Dreamscape reservieren und in der virtuellen Realität mit Dinosauriern um die Wette laufen – ein einzigartiges Erlebnis und derzeit für mich eines der besten Tech-Erlebnisse der Stadt!
  3. Hollywood-Stars, Media-Experten und Influencer haben hier mit Hilfe von kreativen Storytelling-Methoden verstanden, wie die Generation Z tickt. Mittlerweile verkaufen diese via Instagram oder YouTube im Minutentakt mehr Produkte als traditionelle Brands und Medienunternehmen zusammen. Neue Hubs für Kreative entstehen, wie etwa YouTube Space, ein neue Art von Co-working-Space exklusiv für Content-Creators mit mehr als 10.000 Followern.
  4. In der Vergangenheit war der Zugang zu Kapital für Startups in L.A. (im Vergleich zum Silicon Valley) sehr schwierig, da es kaum Investoren gab. Da Startups von Anfang an profitabel sein mussten, sind hier sehr erfolgreiche E-Commerce Startups, wie zum Beispiel Dollar Shave Club entstanden. Wer die außergewöhnliche Gründergeschichte noch nicht kennt, der sollte sich unbedingt den Podcast “How I built this mit dem Gründer Michael Dubin” anhören. Snap oder Tinder sind weitere Erfolgsgeschichten der Stadt. Das aus dem Silicon Valley bekannte Prinzip “Rinse und Repeat” findet auch hier Anwendung, d.h. erfahrene Gründer teilen ihr Wissen und werden zu Mentoren, Kapital wird in neue Talente investiert und das Startup-Ökosystem beginnt zu wachsen.
  5. Eine weitere Besonderheit ist der Social-Impact-Faktor, der bei fast allen Startups zu finden ist. Wer nach guten Praxisbeispielen sucht, der sollte unbedingt einen Abstecher zu Abbot Kinney machen – eine Hipster-Einkaufsstraße im Herzen von Venice Beach. Hier findet man zahlreiche, nachhaltige Boutiquen wie etwa Tom Shoes, Tees + Jeans sowie die besten veganen Restaurants und Supermärkte der Stadt: The Butcher’s Daughter, Plant Food and Wine oder Erewhon. Wer zudem die schnell wachsende legalisierte Cannabis-Branche erleben möchte, der sollte unbedingt bei MedMan oder Dosist stoppen und sich beraten lassen. Ausweis und Bargeld mitnehmen sowie 21 Jahre alt sein, sonst kommt man nicht am Türsteher vorbei!

Silicon Beach versus Silicon Valley? Viele Menschen denken noch immer, dass Innovation nur an einem speziellen Ort wie etwa dem Silicon Valley stattfindet. Wir bei Matchlabn denken, dass es sich um ein Mindset handelt, das überall auf der Welt und in jeder Stadt erlernt werden kann. Das geschieht nicht über Nacht, wie das Beispiel in L.A. zeigt. Wer demnächst beruflich ins Silicon Valley reist, um die besten Technologie-Startups zu treffen, der sollte sich keinesfalls L.A. entgehen lassen. Mit dem Flieger ist es ein Katzensprung und wer nicht gerne fliegt, der kann am Abend in den High-Tech-Hotelbus Cabin steigen und am nächsten Morgen am Strand von Santa Monica aufwachen und mit mir einen Kaffee bei Gjusta trinken. Let’s matchmake!

Podcast: kristinakatikalifornia Folge 21: Social Impact Inkubation – Hallo, Philipp von der Wippel

Philipp von der Wippel ist mit 23 Jahren unser jüngster Podcast-Gast. Er hat mit 16 bereits den Social Impact Inkubator ProjectTogether gegründet und ist nach seinem Studium der Philosophy, Politics, and Economics in Oxford wieder voll eingestiegen. Vor ein paar Wochen hat er Barack Obama in Berlin getroffen und wurde von der Obama Foundation portraitiert. Im April war er zum ersten Mal eine Woche im Silicon Valley unterwegs. Während Kristina mit ihrem Startup Artifact in New York City unterwegs war, hat Kati mit Philipp über Social Impact Inkubation, Policy Testing und die Herausforderungen und Chancen gesprochen, die sich unserer Generation stellen.

Philipps Team hat über 700 Social Impact Startups betreut, die große Herausforderungen wie den Klimawandel angehen. Bear Protein hat beispielsweise das erste biozertifizierte Insektenprodukt auf den Markt gebracht und richtet sich an Händler und Großkunden zur Weiterverarbeitung. #FreeInterrail ist ein Pilotprojekt, dass mit Unterstützung der Europäischen Kommission 15.000 18jährigen ein kostenloses Interrailticket zur Verfügung stellt, um der jungen Generation Europa näher zu bringen und Vorurteile abzubauen. Share ist eine neue soziale Marke bei Rewe und dm, die mit dem 1+1 Prinzip mit jedem gekauften share-Produkt einem Menschen in Not hilft und dir erlaubt über einen Code zu tracken, wo deine Hilfe ankommt.

Auf der Webseite von ProjectTogether kann sich jeder Gründer im Impact-Bereich mit seiner Idee in der Länge eines Tweets bewerben. Innerhalb von einer Woche stellt ProjectTogether den Gründern dann einen Coach zur Verfügung. Coaches werden übrigens auch immer gesucht, mit Industriekenntnissen, Erfahrung im Bereich Teamaufbau, mit Kontakten für die Early-Stage-Finanzierung oder als Türöffner in die Chefetage von strategischen Unternehmenspartnern.

Nebenbei engagiert sich Philipp auch für die Politik: Er will mit EuropeTogether eine Million junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahre dazu bewegen, am 26. Mai 2019 an der Europawahl teilzunehmen. Eine Million Menschen, die ein vereintes Europa wollen, aber (bisher) nicht vorhaben, dafür auch ihre Stimme abzugeben.

Als Kati Philipp gefragt hat, was er sich von dir und den anderen Hörern wünscht, hat er Folgendes genannt:

  1. Mut: Wenn der Funke da ist, etwas angehen zu wollen, pack es an. Verabschiede dich von der Perfektion. Komm zu ProjectTogether!
  2. Zusammenarbeit: Wir brauchen auch Intrapreneurs in großen Unternehmen mit der Haltung, Dinge anders zu machen. Wir brauchen für jeden Entrepreneur mindestens einen Intrapreneur als Partner.

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