33. Protestieren

Gemeinsam mit meinen deutschen Freunden Mayra und Felix habe ich mich am Samstag dem Women`s March in San Francisco angeschlossen. Wind und Regen hielten uns nicht davon ab, Teil eines friedlichen Protest zu sein, um ein Zeichen zu setzen gegen die sexistischen und rassistischen Bemerkungen von Präsident Trump und seinen ersten Amtshandlungen – beispielsweise der Unterzeichnung einer Executive Order, um Obamacare schnellstmöglich rückabzuwickeln. Wer (noch) nicht wählen kann, kann immerhin so einen demokratischen Beitrag leisten.

Frauen, Männer, Familien, Mitglieder sämtlicher Minderheiten (LGBTQ, African Americans, Latinos, Disabled, etc) und ihre Verbündeten setzten am Samstag ein Zeichen. Der Protest in DC war dreimal so groß wie die Menschenmenge bei der Amtseinführung. Dies wird von der neuen Regierung selbstverständlich abgestritten und es werden „alternative facts“ vom Pressesprecher des Weißen Hauses präsentiert. Da dreht sich einem als Deutsche, die im Geschichtsunterricht gut aufgepasst hat, der Magen um…

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